Heyka Glißmann

                               Schreiberin mit Herz & Gefühlsfotografin

Foto: Freya Rixen

Moin moin,

Mein Name ist Heyka Glißmann, ich bin 1971 in Pinneberg geboren. Geschichten habe ich mir schon immer ausgedacht und viele davon auch aufgeschrieben. Mindestens genauso faszinierend fand und finde ich es mit der Kamera unterwegs zu sein. Meine ersten Motive waren Pferde und dann ziemlich schnell auch die Menschen dazu. So lag es nahe, dass mein allererster Roman, den ich mit 14 geschrieben habe, eine Mädchen-Pony-Gestüts-Geschichte geworden ist: "Geschichten vom Pappelhof" - 400 handgeschriebene DinA4 Seiten voll mit all dem, was man sich als 14jährige so erträumt. Der Ordner hat heute einen Ehrenplatz in meinem Regal.

Nun könnte man ja meinen, dass der berufliche Weg ziemlich klar gewesen ist, aber das war er erstmal doch nicht so ganz. Mein Weg ging über eine Ausbildung zur Industriekauffrau und die Ausbildung zur Arzthelferin in der Neurologie und Psychiatrie. Dann folgte von 1998-2001 die Ausbildung zur Heilpraktikerin an den "Schulen für Naturheilkunde" in Hamburg und im Anschluss die zweijährige Ausbildung in klassischer Homöopathie bei Charlotte Bunsen und eine Weiterbildung in psychologischer Beratung. Von 2005-2009 habe ich eine persönliche Weiterbildung und Selbstreflektion in Ausstellungs- und Bewusstseinarbeit bei der Heilpraktikerin Claudia Brieskorn gemacht und nebenbei immer auch Kurse zum Thema Schreiben und Fotografie besucht. So ergibt es am Ende wieder ein Ganzes. All das theoretisch Gelernte und praktisch Erfahrene auf diesem Weg spiegelt sich in meiner Arbeit wieder. Es prägt meine Sicht auf das Leben und auf die Menschen und alles war uns ist zu seiner Zeit genau richtig.

Ungefähr 30 Jahre ist her, dass ich die ersten Seiten geschrienen und die ersten Bilder gemacht habe. Seitdem ist wahnsinnig viel passiert. Eines ist immer geblieben: die Liebe zu den Menschen und ihren Geschichten, die Faszination mit Bildern und Texten Gefühle einzufangen und auszudrücken und der feste Glaube daran, dass jede/r einzelne von uns einen ganz besonderen Schatz in seinem Herzen trägt.

"Um wieviel heller wäre die Welt, wüßte jeder um sein inneres Licht" (Conny Wolf)


Meine Fotoausstellungen waren in den letzten Jahren an verschiedenen Orten in Schleswig-Holstein zu sehen:
2008 - Hände * 2009 - Begegnung im Detail * 2010 - Flüssig * 2012 - Mittendrin * 2015 - Vielfältige Schönheiten



Für die Veröffentlichung meines ersten Romans habe ich 2014 den "Von Herzen Verlag" gegründet - die
Produkte gibt es hier im Shop, in verschiedenen Geschäften und außerdem sind die Bücher im Buchhandel bestellbar.

2014 - Sushi mit Besteck * 2015 - Federleicht & Tränenschwer * 2017 Abbruchkanten - eine Liebeserklärung 


Und jetzt wird gebloggt - mitten aus dem Leben:

21.09.2017

Boah, ist die dick!

Boah, ist die dick
„Boah, ist die Dick“ – wurde gestern hinter meinem Rücken getuschelt. Ich selbst habe es nicht gehört, eine Freundin hat es mir erzählt. Auf der nächsten Autofahrt ist mir dieser Satz durch den Kopf gegangen. Was hätte ich gesagt, wenn ich es gehört hätte?
 
Vielleicht die humorvolle Art: Oh wow, Danke, dass Sie mir das sagen, das hab ich nicht gewusst. Oder die sachliche Ebene: Ja. Oder kontern: Boah, sind Sie alt. Oder auf die Freche: Na, eine Brille brauchen Sie offenbar noch nicht. Oder einfach freundlich lächeln? Ich weiß nicht, was ich gesagt hätte, hätte ich es gehört.
 
Vor ein paar Wochen stand ich mit einem kleinen Jungen, ich schätze er war so 4-5 Jahre, an einem Buffet. Er hat mich angeguckt: „Du hast `nen dicken Bauch“. Wir haben uns angesehen, beide genickt und gelächelt (es war das Frühstück – also noch viel zu früh für viele Worte, die auch beim Mittag nicht nötig gewesen wären) und dann hat er gefragt, ob ich ihm beim O-Saft helfen könne.
 
Ja, es gibt Dicke… Und es gibt Dünne… Und jetzt wird’s verrückt ;-) Es gibt Alte und Junge, Männer und Frauen, Große und Kleine, Nette und Zickige, Blonde und Brünette, Blaue Augen und Grüne Augen, Laute und Leise, Fröhliche und Traurige, Sportliche und Unsportliche, Heterosexuelle und Homosexuelle, Arme und Reiche, Lachende und  Weinende… und wir können auch noch alles miteinander mischen… und es gibt noch so vieles mehr, egal wie lange ich diese Aufzählung fortsetze, sie würde niemals vollständig sein.
 
Wenn wir wollen, können wir alles bewerten und für gut oder schlecht befinden, Kategorien und Schubladen aufmachen und wenn wir das lassen, dann sind wir alle einfach Menschen. Und jeder einzelne ist so viel mehr, als das, was sichtbar ist. Und wie langweilig wäre es, wenn wir alle gleich wären.

Heyka - 10:17 @ Alltagswunderbarkeiten | Kommentar hinzufügen

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